Newsletter Jugendkirche Karlsruhe Nr. 66

Liebe/r Interessierte/r an der Jugendkirche Karlsruhe,

Du hast schon länger nichts mehr von uns gehört, dafür möchten wir uns zunächst einmal entschuldigen. Es war einfach viel los.
Die Jugendkirche geht seit Beginn des Jahres neue Wege, da ja das Juze als Kooperationspartner nun von der Juki getrennt ist. Dies merkt man wirtschaftlich, aber nicht im laufenden Betreib. Für die Jugendlichen der Juki und des Juze ist es eigentlich genau so wie vorher und das ist auch gut so .
Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder unsere regelmäßigen Jugos, die mittlerweile weitgehend von 12-14 Jugendlichen allein gestaltet werden. Das freut uns sehr. Auch KU, Teeniekreis, KU-Treff laufen wie gewohnt und am Sonntag wird Einsegnung sein.
Der Wilde Süden entwickelt sich auch, die TN-Zahlen sind zwar zurückgegangen, aber sie bleiben gerade auf dem Niveau des Rückgangs von vor zwei Jahren. Ein jung heranwachsendes Mitarbeiterteam wird Stück für Stück von den schon etwas älteren Mitarbeitenden mit in die Leitungsverantwortung genommen und es ist schön mit anzusehen, wie die jüngeren Mitarbeitenden den WS gestalten und sie darin auch ihre Berufung sehen.
Die Kalabrienfreizeit, die in knapp drei Wochen stattfindet, war bereits Mitte/ Ende Januar ausgebucht und es fällt auf, dass in diesem Jahr viele Jüngere (der Altersdurchschnitt liegt diese Jahr bei 15/16 Jahren) von den WS Wochenenden dabei sind, was uns sehr freut. Denn es zeigt, dass sie sich in dieser Gemeinschaft wohlfühlen. Das spricht für die Mitarbeitenden des WS, ihre Wertschätzung und Hingabe gegenüber den Teilnehmenden.
Der WS befindet sich nach wie vor in Gesprächen mit dem EmK KJW Süd um eine eventuelle Einordnung im KJW ab Anfang 2019 vorzubereiten. Die abschließenden Gespräche und Entscheidungen darüber werden im Herbst bei der WS Klausurtagung getroffen.

Das Juze hat mit den Osterferien begonnen ein Kinderferienprogramm anzubieten. Es findet in den Osterferien und Herbstferien von 7Uhr â€" 16Uhr (zwei weitere Mitarbeitende begleiteten dann von 16-21Uhr den Jugendbereich) statt, wird von vier Mitarbeitenden begleitet und gibt 15 Kindern und deren Eltern die Möglichkeit schöne Ferien zu erleben und Eltern ein sorgenloses Arbeiten zu ermöglichen. Die Auftaktveranstaltung in den Herbstferien war beide Wochen ausgebucht. Nach den Osterferien hat dann der neu Juze Kinderbereich (Dienstag/Freitag jeweils 1,5-2h) seine Arbeit aufgenommen. Nachdem die Ferien sehr gut besucht waren und schon die ersten Vormerkungen für die Herbstferien getätigt wurden, begann die klassische Arbeit schleppend, aber das war ja klar. Es wird mindestens ein Jahr dauern bis sich dieses Programm etabliert hat. Wir hatten jetzt an jedem Kinderprogrammtag 1-4 Kinder da, also immerhin läuft etwas und wir sind uns sicher das wird sich entwickeln. Sowas braucht Zeit und dann erzählen es die Kinder auch weiter.
Der Jugendbereich verändert sich gerade. Die Jugendlichen/jungen Erwachsenen werden älter und können gar nicht mehr so oft kommen. Im Febr/März hatten wir einen Schnitt von 26-28 pro Tag, im April waren es 23. Dass es hier einen Wechsel gibt war klar, ich denke langsam läuft dieser an. Es kommen zwar neue Teenies hinzu, aber noch nicht so regelmäßig, auch das braucht Zeit. Die Art unserer Arbeit verändert sich dadurch auch, die Außentermine der Begleitung der jungen Erwachsenen findet nun öfters an anderen Orten, in der Näher der Arbeit oder des Wohnhauses der jungen Erwachsenen statt, so dass wir dennoch zu allen den regelmäßigen Kontakt halten.

Vom Personal her verändert sich im Juze /Juki gerade auch Einiges:
Wir haben ab dem 1.9. eine BFD`lerin â€" Anna Mitschele, die Tochter von Pastorin Borglaka Mitschele, die zum einen Kirchenglied der Juki ist und zum anderen im WS mitarbeitet und viele Juze Jugendliche kennt. Das ist klasse und die Jugendlichen freuen sich das sie kommt. Die Kosten der Stelle teilen sich die Juki und die Bethanien-Diakonissen-Stiftung (BDS), da sie für beide Institutionen arbeitet. Unsere Studis, die derzeit den Kooli Club betreuen sind mit ihrem Studium im Sommer fertig und verlassen uns Ende August. Anna, s.o., die erst gerade ihr Abitur geschrieben hat begleitet im kommenden Jahr den Kooli Club und ich werde die Bewerbungsschreiben übernehmen â€" Tobi übernimmt den Bereich BWL der wirtschaftlichen Schulgänge (das macht er bisher auch schon). Ab dem 18.6 haben wir bis Jahresende einen Studierenden der Sozialen Arbeit, der sein Praxissemester bei uns absolviert. Er wird klassisch im Juze, für Öffentlichkeitsarbeit und aufsuchende Jugendarbeit eingesetzt werden.
Die BDS hat uns im Jugendzentrum eine Aufstockung des Fachpersonals gewährt und so werden wir im Zeitraum zwischen dem 1.6. und 1.9. diesen Jahres eine neue Mitarbeiterin mit sozpäd. Hintergrund einstellen. Der Stellumfang beträgt 50-75%. Ihre Aufgaben werden es sein, den Kinderbereich der Schulkooperationen zu begleiten, auszubauen und hier die Brücke zum Juze zu ermöglichen. Im Jugendbereich wird sie ebenfalls eingesetzt, wobei der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Kindern liegen wird. Lisa Lang, unsere Sozialarbeiterin, ist nach wie vor die Fachverantwortliche für den sozpäd. Bereich. Die Schulkooperationen sollen weiter ausgebaut werden. Derzeit begleiten wir drei Gruppen der 3.-7. Klasse in unserem Programm „Starke Mädchen“. Die Kooperation mit der Realschule soll zum Schuljahresende beendet werden, da die Gruppe zum einen recht klein ist und zum anderen der Effekt eines Juze Besuches nun zwei Jahre lang ausblieb. Was wir, die Verhandlungen mit der Schule laufen gerade, ausbauen wollen ist die Begleitung von zwei geschlechtergemischten Gruppen der Klassen 1 und 2, die dann den Grundstein für das bereits bestehende Programm mit den zwei Gruppen der Klassen 3 und 4 bilden. Die Kinder lieben diese AG`s, die Lisa anbietet und der Zuspruch der Kinder und Eltern ist groß. Unser Programm wird zur Zeit für Kinder und Eltern ein Teil der Schule, das ist wunderbar! Wenn uns diese Ausweitung gelingt, dann begleiten wir die Kinder praktisch von ihrem siebten Lebensjahr bis zur weiterführenden Schule, wo sie dann im Alter des regulären Teenie/Juze-Besuchers sind. Lisa wird zudem neue Aufgaben hinzubekommen, dafür andere (den Kinderbereich) im Laufe des Jahres etwas „zurückfahren“. Lisa wird den Bereich Fundraising ausbauen. Wir haben uns lange mit dem Thema beschäftigt und uns darauf vorbereitet. Ziel ist es, dass Lisa die Ansprechpartnerin für die Kooperation mit den Fundraisern wird. Wir bereiten uns auf diese neue Arbeit professionell vor, legen Excel Tabellen an und gehen diese Arbeit strategisch und systematisch an. Ziel ist es auf Dauer mindestens 15-30Ts Euro im Jahr durch Fundraising zu erhalten. Schon jetzt begleitet Lisa den Bereich, allerdings eher sporadisch, dies soll nun auf professionellere Beine gestellt werden.
Die Zusammenarbeit mit den weiteren Jugendhäusern der Stadt läuft in einem guten und oberflächlichen Masse, beide Parteien sind zufrieden.
Im vergangenen Jahr verstarb eine unserer Jugendlichen. Unsere Juze Besucher baten uns eine Gedenkstätte im Garten der Juki/Erlöserkirche zu errichten, wo sie einfach immer wieder hingehen können. Die Gedenkstätte für unsere letztjährig verstorbene Jugendliche wurde nun mit den Jugendlichen des Juze im Garten der Erlöserkirche angelegt.
Es fehlen noch ein, zwei Kleinigkeiten aber ansonsten ist sie fertig gestaltet. Am Todestag, Ende Juni, werden wir mit unseren Jugendlichen an diesem Ort eine kleine Gedenkfeier abhalten.
Die EmK har in Loffenau im Schwarzwald ein Ferienheim, ca. 25 Autominuten von uns entfernt. Aufgrund von Veränderungen auf dem Kirchenbezirk soll das Ferienheim evtl. Ende 2019 verkauft werden. Die Jugendkirche hat bei den kirchlichen Behörden zu Beginn des Jahres das Interesse der Übernahme des Ferienheimes angemeldet. Ziel ist es den Vermietungsbetrieb aufrecht zu erhalten und zu erweitern. Einzelne Räume des Ferienheimes sollen bei Zusage durch die Kirche als Tagungsräume ausgebaut werden (Inventar und Medientechnik) und an Firmen und Institutionen in Karlsruhe unter der Woche tageweise vermietet werden. Die Bewerbung dieser Räume sieht vor, damit zu werben das Firmen im Rahmen dieser Anmietung ein sozialdiakonisches Projekt für Kinder und Jugendliche fördern. Zudem können wir dann als Juki/Juze die Räumlichkeiten auch für eigene Veranstaltung mit Kindern und Jugendlichen zu einem guten Preis nutzen. Die Bewirtschaftung soll von einem Projektleiter begleitet werden, der sich bereit erklärt hat, dieses Projekt, die Mitarbeitenden vor Ort und alles Organisatorische zu „managen“. So hätten wir eine weitere Möglichkeit unsere Arbeit in pädagogischer wie finanzieller Hinsicht auszubauen und die Belastung für den Leiter der Juki/Juze ist durch den zuständigen Projektleiter sehr überschaubar. Bis zum Sommer sind die Gespräche mit der Kirche darüber abgeschlossen und wir warten die Entwicklung gespannt ab.
Wir bedanken uns am Ende dieses Rundbriefes nochmals ganz herzlich für deine Unterstützung. Danke für die Treue und das Engagement. Unsere Arbeit, die wir lieben, können wir nur tun wenn Menschen wie Du uns in vielerlei Hinsicht unterstützen und für die Kinder und Jugendlichen aus ganz vielen Orten bedeutet deine Unterstützung eine u.U. umfassende Begleitung in ihrem Leben, von der sie lange lange zehren werden.

Wir wünschen Dir Gottes Segen,


Dein Team der Jugendkirche Karlsruhe

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